Eine Geschichte, die in drei Ländern spielt: Deutschland, Türkei, Schweiz.

“In Wirklichkeit aber ist das Leben sanft. Nach so viel Leid sage ich dies: Das Leben ist sanft.”

“Vergessen Sie ihre Frage nicht Frau Basler, Sie sagten Wein?”

“Ach ja, das ist eine leichte Frage, Halil, mein Lieber. Wein gleicht einer Frau, denn Männer verstehen es nicht, zu warten.”

Hasan Sever’s erster Roman “Ein bisschen Halil”, erzählt die Geschichte eines tragischen Helden in unserer aggressiven Zeit. Der Romanheld Halil ist ein junger Mann, der durch seine Herkunft und innere Glut zum Verbrennen verurteilt scheint, aber lediglich Sehnsucht nach dem einfachen Leben hat. Er ist unwiderruflich in einem Wirbelsturm gefangen, der genährt wird durch den Überlebenskampf der Arbeiter in Deutschland, die ersten politischen Asylanten, den zweite Weltkrieg erzählt von einer alten deutschen Frau, Menschen, deren Leben der Krieg durcheinander gebracht hat, die Türkei der 90er Jahre, Schüler im politischen Kampf, die letzte Generation der politischen Asylanten in der Schweiz, Migration, ausgelöst durch den Kampf der Kurden und den Bürgerkrieg aus der Sicht einer alten Kurdin. Und in all diesen Geschichten ist der zentrale Punkt Halil, der sagt: “Ich möchte ein Leben führen, das einfach ist, ich will mein Morgen und mein Gestern sehen”. Dies aber bleibt für ihn unerreichbar.

  • Titel: Ein bisschen Halil – Birazcık Halil
  • Art: Roman
  • Verlag: Ayrıntı Yayınları, İstanbul-Türkei
  • Erste Auflage: 2015
  • Seitenzahl: 432
  • Sprache: Türkisch
  • ISBN: 978-975-539-960-7

Offizielle Weblink: Birazcık Halil – Ayrıntı Yayınları